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Die Westungarische Bäderstraße im Überblick – von Mutsch Ungarn Reisen

Die Westungarische Bäderstraße im Überblick – von Mutsch Ungarn Reisen

 

Mutsch Ungarn Reisen organisiert seit über 20 Jahren Gesundheitsreisen an die westungarische Bäderstraße. Das Programm umfasst Pauschalreisen mit Flug- oder Busanreise. Charterflüge ab Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt/Main und Berlin bringen die Gäste von April bis Oktober in knapp zwei Stunden direkt zum Hévíz-Balaton Airport.

 

Pannonien – die „Kraft spendende Region“

In Ungarn sprudeln über 1.300 Quellen aus dem Erdreich, von denen 300 eine anerkannte medizinische Wirkung haben. Kein anderes europäisches Land hat so viele Heil- und Thermalquellen. Besonders viele davon gibt es an der Westungarischen Bäderstraße, auch Pannonien genannt – ein Gebiet, das sich von der österreichischen und slowenischen Grenze bis zum Plattensee erstreckt. Hier im Karpatenbecken ist die Erdkruste zehn Kilometer dünner als an den meisten Stellen der Erde und liefert die natürliche Ursache für die vielen Quellen.

Da die Heilwässer der Westungarischen Bäderstraße dafür bekannt sind, Körper, Geist und Seele zu erneuern, trägt dieser Landesteil den Beinamen »die Kraft spendende Region«. Schon die Römer genossen die wohltuende Wirkung des tief aus der Erde strömenden warmen Wassers. Bereits vor 2.000 Jahren nutzten sie den 4,4 Hektar großen Thermalsee in Hévíz als Heilbad. Die meisten anderen Quellen der Region wurden erst in den 1950er und 1960er Jahren entdeckt. Sie entstammen aus ähnlichen geologischen Schichten wie das Thermalwasser des berühmten Heilsees. Heute bieten die Kurorte Bad Bük im Norden, Bad Sárvár, Bad Hévíz und Bad Zalakaros neben komfortablen Hotels mit erstklassiger Gastronomie ein breites Angebot für Gesundheits-, Kur- und Wellness-Gäste. Auch Erholungssuchende können von hier aus reizvolle Ausflugsziele erkunden.

 

Gesundheit & Kur – Wellness, Medical Wellness & Wohlfühlen

  • Ansprechpartner zum Thema Gesundheit und Wohlfühlen sind Mediziner, Therapeuten, Schönheits- und Ernährungsberater sowie Sportwissenschaftler und Naturheilpraktiker. Viele der Hotels haben festangestellte Ärzte, darunter Internisten, Rheumatologen, Kardiologen und Neurologen.
  • Die warmen Heilwässer sind wohltuend für Erkrankungen des Bewegungsapparates, Knochen-, Gelenk- und gynäkologische Probleme, chronische Atemwegs-Beschwerden und andere Erkrankungen.


Genuss und Ernährung:

Die Westungarische Bäderstraße ist reich an kulinarischen Spezialitäten und namhaften roten wie weißen Weinen, wie der Soproner Blaufränkische, Chardonnay, Traminer, Sauvignon Blanc und Welschriesling. Dazu serviert werden unter anderem gespickter Hirsch- oder Wildschweinbraten, Fasanensuppe oder gefülltes Rebhuhn mit Dödölle, den gebratenen Kartoffelklößen. Ein typisches Dessert ist Strudel, der mit Kürbis und Mohn gefüllt ist.

 

Natur & Kultur:

Die wildromantische Region ist durch Seen geprägt, darunter der Balaton (Plattensee) und der Hévízer See, sowie Berge, Hügel und einer kleinen Tiefebene. Durch die Westungarische Bäderstraße schlängeln sich zudem viele Gewässer und Flüsse wie Donau, Raab, Drau und Pinka.

Es gibt eine Reihe von lohnenswerten Sehenswürdigkeiten: Beispielsweise die denkmalgeschützten Kelterhäuser in der Mark von Cák sowie zahlreiche historische Kleinstädte wie Keszthely mit seiner komplett restaurierten Innenstadt und dem prächtigen Schloss Festetics, dem drittgrößten Ungarns. Das Benediktinerkloster in Pannonhalma - auf deutsch auch Martinsberg – gehört seit 1996 zum UNESCO-Welterbe. In Herend ist die größte Porzellanmanufaktur Europas zu finden. Zudem laden Burgen und Reiterhöfe zu einem Besuch ein.

 

Die Heilbäder im Einzelnen

Bad Bük: Zweitgrößtes Thermalbad Ungarns – Nasses statt schwarzes Gold

Der etwa 3.600 Einwohner zählende Ort stieg seit den 1950er Jahren zum zweigrößten Thermalbad Ungarns auf. Er liegt auf halber Strecke zwischen Wien und dem Plattensee in der ungarischen Répce-Ebene (Kleine Ungarische Tiefebene). Das Heilbad Bük bündelt eine Vielfalt von Heilbecken, Thermal- und Erlebnisbäder sowie Wellness-Angebote. Zum ausgedehnten Thermalbad gehören insgesamt 27 unterschiedlich temperierte Becken mit 5.000 Quadratmetern Wasserfläche sowie ein 13 Hektar großer Erholungspark mit drei blütenförmigen Sonnenterassen. Der renommierte 18-Loch-Meisterschafts-Golfplatz Greenfield Golf in Bad Bük wird auch für internationale Turniere genutzt.

 

Geschichten: Eigentlich bohrten die Arbeiter 1957 nach Öl. Als sie in 1.283 Meter Tiefe vorgedrungen waren, schoss ihnen eine rund 64 Meter hohe Wasserfontaine entgegen. Eine 58 Grad heiße, fast 14.000 mg/l mineralhaltige Heilquelle war entdeckt. Dieser Fund katapultierte Bad Bük in ein neues Zeitalter – innerhalb weniger Jahre entstand ein bedeutender Kur- und Badeort.

 

Heilquellen: Die 58 Grad heiße Quelle enthält Kalzium, Magnesium, Fluor und Kohlensäure. Diese Elemente lindern als Trink- oder Badekur viele Beschwerden – beispielsweise Rheuma, gynäkologische Erkrankungen und Verdauungsprobleme.

 

Ausflugstipps
Sopron:
Wahrzeichen der 45 Kilometer von Bad Bük entfernten Kleinstadt ist der Feuerturm mit dem »Tor der Treue«. Sehenswert sind außerdem das Stornó-Haus im Barockstil, die Geißkirche, das Rathaus und das Apothekenmuseum.

 

Köszeg: Die an der österreichischen Grenze gelegene idyllische Stadt Köszeg gilt als das Schmuckkästchen Ungarns.

 

Fertöd: Auf dem Gebiet des Weltkulturerbes »Fertöd /Neusiedlersee« liegt das größte und schönste Barockschloss Ungarns, Schloss Eszterhazy. Hier lebte und arbeitete der Komponist Josef Haydn.


Bad Hévíz: Größter natürlicher Heilsee Europas mit enormer Kraft

Bad Hévíz ist mit rund 900.000 Gästen jährlich der meistbesuchte Kurort Ungarns. Die idyllische Kleinstadt mit rund 6.000 Einwohnern liegt nur fünf Kilometer vom Plattensee und der Stadt Keszthely entfernt. Seine 4,4 Hektar machen den Thermalsee von Bad Hévíz zum größten natürlichen Heilgewässer Europas. Er ist ein Publikumsmagnet: Auf dem von Parkwäldern umgebenen und von Promenaden gesäumten See blühen dank des mediterranen Klimas Seerosen und sogar Lotosblumen.

 

Geschichten: Die Quelle des trichterförmigen Badesees hat enorme Kraft: In 38 Metern Tiefe strömen pro Sekunde 410 Liter warmes Wasser aus der Erdkruste. Dies hält das Gewässer stets sauber und die Temperatur an allen Stellen des Sees gleich (im Sommer bei etwa 35 Grad und fällt selbst im Winter nicht unter 25 Grad).

Schon vor 2.000 Jahren unterhielten die Römer an der Thermalquelle ein Bad. Der Aufstieg zum international renommierten Kurzentrum ist dem Agrarreformer Georg Graf Festetics zu verdanken. Er begann Ende des 18. Jahrhunderts großzügige Badehäuser und Kureinrichtungen anzulegen.

 

Heilquellen: Die leicht radonhaltige Heilquelle lindert insbesondere Probleme des Bewegungsapparates. Das aus dem Erdinneren strömende Thermalwasser ist zudem reich an Schwefel, Kalzium und Magnesium. Heilkraft verströmt sogar der Dunst des Gewässers, der sich beim Schwimmen inhalieren lässt.

 

Ausflugstipps
Keszthely:
Das im Norden der Stadt gelegene Barockschloss Festetics enthält unter anderem eine Ausstellung zur Geschichte der Festetics-Familie, die imposante Helikon-Bibliothek, eine Trophäen- und Prunkwaffensammlung des Herzogs von Windischgrätz, ein Kutschenmuseum und eine riesige Modelleisenbahn-Ausstellung.

 

Szigliget: Ein Wanderweg mit Lehrpfad führt zur Burg, die um das Jahr 1260 von Benediktiner-Mönchen errichtet wurde und einen herrlichen Panoramablick über den Balaton erlaubt. Die Weinkeller des Basaltbergs Szigliget bieten sich für eine Weinprobe an.

 

Salfölder Meierei: In der Salfölder Meierei kann man einst in der Gegend beheimatete Tiere beobachten, darunter Graurinder, Zackelschafe, Mangalitza-Schweine und Büffel. Seit Jahrtausenden nutzt der Mensch das aus der Erde strömende mineralreiche Wasser für sein Wohlbefinden.

 

 

Bad Sárvár: ein »Royal Spa of Europe« - mit Schloss, Park und Arboretum

Unweit zur österreichischen Grenze liegt Bad Sárvár. Wahrzeichen der historischen Kleinstadt mit rund 16.000 Einwohnern ist das von der bekannten Adelsfamilie Nádasdy erbaute Schloss, welches von einem 55.000 Quadratmeter großen Park umgeben ist. Im Jahr 2003 wurde die Heiltherme von Bad Sárvár eröffnet. Das vielfältige Angebot auf mehr als 3.600 Quadratmetern Fläche reicht von medizinischen Anwendungen bis hin zu einem großen Erlebnisbereich für Kinder. Aufgrund der großen Beliebtheit wurde die Therme im Jahr 2010 nochmals erweitert. Bad Sárvár zählt als einziger ungarischer Ort zu der exklusiven Organisation »Royal Spas of Europe«. Weltberühmt ist das Kulturprogramm von Bad Sárvár im Spätsommer: jedes Jahr in der ersten Septemberhälfte beherbergt die Stadt das »Internationale Husarentreffen«. Für Abwechslung sorgen auch die Wanderwege entlang der »sieben Seen«.

 

Geschichten: Im Schloss von Bad Sárvár verbrachte der letzte bayerische König Ludwig III. seinen Lebensabend.

Berühmt ist die Stadt auch für das direkt neben dem Schloss gelegene 16 Hektar große Arboretum, eine Sammlung teils exotischer Gehölze. Der Baumbestand wurde teilweise schon im 16. Jahrhundert gepflanzt und umfasst viele Pflanzenraritäten, wie japanische Akazien und Gleditschien, sowie riesige Eschen und Eichen. Im Frühjahr ist die Blüte der japanischen Kirschbäume ein besonderes Erlebnis.

 

Heilquellen: Es gibt zwei berühmte Heilquellen, die sich direkt in die Therapiebecken ergießen. Die erste sprudelt aus rund 1.100 Meter Tiefe mit einer Temperatur von 46 Grad. Sie hilft gegen Rheuma und Erkrankungen des Bewegungsapparates. Aus 2.000 Meter Tiefe strömt das rund 80 Grad heiße Heilwasser mit hohem Salzanteil, das gynäkologische Beschwerden und Hauterkrankungen lindert.

 

Ausflugstipps
Örség: Die 18 Dörfer von Örség bewahren bis heute die Siedlungsform aus der Zeit der Landnahme im Mittelalter. Hier haben die Anwohner das traditionelle Handwerk und die Glockentürme ebenso erhalten wie die Architektur, die bewaldeten Hügelkuppen und gastronomische Spezialitäten wie Kürbiskernöl und Wildgerichte.

 

Szombathely: Der Ort Szombathely ist besonders reich an Denkmälern aus der Römerzeit und an barocken Sehenswürdigkeiten. Hier wurde der heilige Martin geboren. Der Sankt-Martin-Tag wird jeden November mit Gänsespeisen und Wein gefeiert.

 

Somló: Das Weingebiet Somló liegt an einem vulkanischen Basaltzeugenberg. Die Rebsorten wie etwa der Juhfark zeichnen sich durch einen hohen Säuregehalt aus und beziehen ihr feuriges Aroma aus der längeren Gärungszeit.

 

 

Bad Zalakaros: Blumenreichste Stadt Ungarns – Sanus per aquam

Eine Wellness-Oase am Westufer des Plattensees. Der Kurort hat 2.000 Einwohner und wurde in den vergangenen Jahren als »blumenreichste Stadt Ungarns« und als »Blumenstadt Europas« prämiert. Die Gäste können aus einer Vielzahl moderner Außen- und Innenbecken wählen, deren Heilwasser sich durch unterschiedliche Temperaturen und dem Gehalt an Mineralstoffen unterscheiden. Wer Zalakaros verlässt, entdeckt ein Paradies für Naturliebhaber – die malerische Zala-Region. Auf Rad- und Wanderwegen können die Besucher die abwechslungsreiche Hügellandschaft mit Weinbergen, Obstwiesen, Wäldern und Seen erkunden. Zu den Attraktionen zählen das als Vogelparadies bekannte Feuchtbiotop »Klein-Balaton« mit vielen seltenen Pflanzen- und Tierarten, das Büffelreservat von Kápolnapuszta, Anglerseen sowie die Landhäuser von Galambok und Vörs.

 

Geschichten: Das Heilwasser verdankt Zalakaros einem günstigen Zufall: Als man hier in den 1960er Jahren nach Öl suchte, sprudelte aus 1.000 Metern Tiefe statt des »schwarzen Goldes« 96 Grad heißes Heilwasser an die Oberfläche. Dieses Geschenk der Natur machten sich die Bewohner umgehend zu Nutze und errichteten großzügige Bäder. Beim Anlegen der Kur- und Badeanlagen orientiert sich Zalakaros konsequent am Geist der römischen Spa-Tradition: Sanus per aquam, durch Wasser erlangte Gesundheit. Dahinter steht die Philosophie, dass Heil- und Thermalwasser nicht nur bestehende Krankheiten bessern, sondern vor allem die Gesundheit der Gäste durch Entspannung und Wohlgefühl bewahren soll.

 

Heilquellen: Die Thermalquelle enthält viele Heilstoffe, die die Gesundheit des Menschen unterstützen, unter anderem Natriumchlorid, Hydrokarbonat, Schwefel, Jod, Fluor oder Metaborsäure. Das Heilwasser von Zalakaros ist ideal für die Behandlung von Haut-, Stoffwechsel- und Atemwegserkrankungen.

 

Ausflugstipps
Zalaszántó-Stupa: Die 30 Meter hohe und 25 Meter breite Stupa ist das größte buddhistische Heiligtum Europas. Nach religiöser Tradition wurden in das Monument Gemüsesamen, religiöse Schriften und tibetische Bücher eingemauert. Ein Ort der Ruhe.



Nationalpark Balaton-Oberland: Geysir-Kegel und Vogelparadies, Moorwiesen und Steinmeere, Weinberge und Sümpfe - der 1997 gegründete Nationalpark Balaton-Oberland umfasst 56.000 Hektar und erstreckt sich von der Balaton-Halbinsel Tihany bis zum Klein-Balaton.

 

Pressekontakt

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Weitere Informationen auch auf www.mutsch-reisen.de


 

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